Hasenbabys sitzen allein in einer Mulde, im hohen Gras oder im Gebüsch und bekommen nur 1-3 x am Tag Besuch von der Mama, die sie dann säugt. Ein natürlicher Vorgang. Wie auch bei Rehkitzen. Leider wird das ALLEINE-SEIN oft von Menschen missverstanden. Auch der Drück-Instinkt der Hasenbabys wird oft falsch interpretiert. Haben sie Angst, drücken sie sich so tief wie nur möglich in den Boden und machen sich noch kleiner. Das wirkt auf Menschen seltsam und manche glauben, dass es sich um einen Schwächeanfall handelt. Junge Hasen sind geruchsneutral. Fasst man das Kleine an, wird die Mutter durch den Fremdgeruch vertrieben und nimmt ihr Junges nicht mehr an. Genau wie bei den Kitzen.

 

Leider werden auch jedes Jahr im Frühjahr Hasenbabys durch Rasentrimmer verletzt. Sie sitzen in Hecken und man kann sie kaum sehen. Schwerste Verletzungen und Amputationen sind keine Seltenheit.

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