Der Durchbruch

Nachdem wir im Frühjahr 2017 unseren ersten Versuch der Rettung der Rehkitze mit einiger Frustration beendet hatten war mir klar, dass es anders gehen müsste. Und das Ergebnis hieß Flugrettung via Wärmebildortung mit Drohne. Basti und ich hatten zwar eine  neue DJ Phantom 4 aber keine Wärmebildkamera. Die Suche danach war allerdings ernüchternd, weil es für diese Drohne schlichtweg keine Wärmebildkamera gibt.  Es folgten endlose Stunden im Internet, Gespräche mit professionellen Wildfährten-Suchern, die sich auf das Aufspüren von Wolfsrouten via Wärmebildortung spezialisiert hatten (und von ca. 15.000 € Kosten ausgingen !!), der Kontakt zum Tierschutzverein Gera e.V. und zum Verein Rehkitzrettung Rheingau e.V. Schnell wurde klar, dass die Sache nicht so einfach war wie sich zuerst angefühlt hatte. Zum einen wegen der Finanzierung, zum anderen deshalb, weil sich der  Tierschutzverein Gera und Umgebung e.V. zwar grundsätzlich interessiert zeigte, die Idee aber auch von einigen Mitgliedern offen abgelehnt wurde. Zum Glück waren es schließlich Andrea als Vorsitzende des Vereins,   Susann, Christine, Silvia und weitere Mitglieder, die das Projekt Wildtierrettung  innerhalb des Tierschutzverein  mit ihrer Unterstützung  "gerettet" haben. Wegen des heftigen Gegenwindes aus den "eigenen" Reihen war aber auch klar, dass mit Vereinsgeld nicht zu rechnen war. Daher habe ich mich entschlossen, das Projekt privat vorzufinanzieren, damit es im Frühjahr 2018 starten kann.